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Qualitäsmaßstäbe für den Schaum: Der Abbrandwiderstand  ist die Beständigkeit des Schaumes gegenüber Flammeneinwirkung und Wärmestrahlung.
Das Alterungsverhalten  wird danach beurteilt, wie lange das im Schaum enthaltene Wasser-/Schaummittelgemisch zurückgehalten wird, bzw. wie
langsam oder schnell der Schaum austrocknet. Als Maßeinheit dient die Wasserviertel- bzw. Wasserhalbzeit. STHAMEX-AFFF hat z.B.
eine niedrige Wasserhalbzeit, damit sich der Wasserfilm sehr schnell bilden kann. Schaumgeist hat eine hohe Wasserhalbzeit und ist dadurch besonders haftfähig.
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Die Filmbildung  wird unterschieden nach:
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Der Polymerfilm entsteht beim Löschen mit MOUSSOL-APS auf polaren, d.h. mit
Wasser mischbaren, brennbaren Flüssigkeiten (z.B. Alkohole, Ketone, Ester etc. Die im Schaum enthaltenen Polymere bilden auf dem Alkohol einen gallertartigen, durch Luftbläschen getragenen
Film, der als isolierende Schutzschicht zwischen der schaumzerstörenden Flüssigkeit und der darüberliegenden Schaumdecke schwimmt. Nur bei sanfter Schaumaufgabe entsteht
ein stabiler, zusammenhängender Polymerfilm, der wirksam vor schaumzerstörenden Flüssigkeiten schützt.
Der Wasserfilm bildet sich auf Mineralölprodukten z.B. bei Bränden von Düsentreibstoff-, Heizöl- und Vergaserkraftstoff. Es handelt sich um
einen sehr dünnen, wässerigen Tensidfilm, der auf der Brandgutoberfläche schwimmt, dem Schaum vorauseilt und ihm dadurch besonders gute Fließ- und Löscheigenschaften verleiht. Der
Wasserfilm wirkt gleichzeitig rückzündungshemmend, auch dort, wo der Schaum die Flüssigkeit noch nicht vollständig abgedeckt hat oder die Schaumdecke aufgerissen wird. Typisches AFFF-Schaummittel: STHAMEX AFFF
Das Fließverhalten  ist die2 Fähigkeit des Schaumes sich rasch auf der Brandoberfläche auszubreiten. Sie gewährleistet einen raschen Löscherfolg.
Die Gasdichte  des Schaumes unterdrückt den Austritt brennbarer Gase aus bereits abgelöschten oder vorbeugend beschäumten brennbaren Flüssigkeiten. Dadurch werden Rückzündungen bzw.
Brandausbrüche verhindert.
Die Haftfähigkeit  des Schaumes ist erforderlich, sofern er an senkrechten Wänden und sperrigem Brandgut haften und dort benetzend, dämmend und
kühlend wirken soll.
Das Löschvermögen  des Schaums ist wesentlich von den vorgenannten Kriterien abhängig. Um es zu ermitteln, werden Löschversuche an
Prüfobjekten entsprechend den gültigen Normen, z.B. DIN EN 1568 ff, durchgeführt. Die Prüfmethoden für die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Schaummittel richten sich nach den entsprechenden Prüfnormen.
Mischbarkeit mit anderen Schäumen im Einsatz  Im Löscheinsatz können Schäume unterschiedlicher Schaummittel gleichzeitig verwendet werden.
Allerdings ist darauf zu achten, daß beim Löschen hydrophiler Flüssigkeiten alkoholbeständige Schäume verwendet werden.
Pulververträglichkeit  STHAMER Löschschäume eignen sich für den kombinierten Einsatz mit schaumverträglichem Löschpulver.
Die Seewasserbeständigkeit  ist Voraussetzung, für den Schaumeinsatz auf Seeschiffen, in Seehäfen oder im Offshore-Bereich und wird von allen STHAMER
Produkten erfüllt. Auch aufbereitetes Industriewasser sowie Fluß- und Brackwasser haben keinen negativen Einfluß auf den Schaum bzw. auf seine Löscheigenschaften.
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Die Verschäumung  gibt das Verhältnis der eingesetzten Menge Wasser-/ Schaummittelgemisch zu der daraus erzeugten Schaummenge an.
Werden z. B. aus 1 Liter Wasser-/Schaummittelgemisch 10 Liter Schaum erzeugt, ist die Verschäumungszahl (VZ) 1: 10
Die Verschäumung ist abhängig von
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- der Art und Qualität des Schaummittels
- dem verwendeten Schaumgerät
- der eingesetzten Schaummittelmenge(Zumischrate)sowie von
- dem vorhandenen Wasserdruck
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Die Wasserviertel-/Wasserhalbzeit  gibt den Zeitraum an, in dem 25% bzw. 50% des im Schaum enthaltenen Wasser-/Schaummittelgemisches wieder ausgeschieden sind.
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