Wie Löschschaum entsteht

Dem Löschwasserstrom wird über eine Dosiereinrichtung eine gleichbleibende Menge Schaumlöschmittel zugemischt. Die so entstehende Schaummittellösung wird im Schaumgerät mit Luft verschäumt.

Bei geringen Luftanteilen entsteht ein schwerer „nasser“ Schaum, bei hohen Luftanteilen ein mittelschwerer „feuchter“ bis leichter „trockener“ Schaum. In jedem Fall ist das Volumen des erzeugten Schaumes um ein Vielfaches größer als das Volumen der Schaummittellösung.

Die Zumischrate

Die Zumischrate gibt das prozentuale Verhältnis der zugemischten Schaummittelmenge zur Wassermenge an.



Bei einer 3%igen Zumischrate werden z.B. 3 Teile Schaummittel mit 97 Teilen Wasser vermischt. Im Löscheinsatz erfolgt die Schaummittel-Zumischung durch einen Zumischer oder Pumpenvormischer, entweder an der Wasserpumpe, in der verlegten Schlauchleitung, am Schaumgerät oder, bei stationären Löschanlagen, in der Schaumzentrale. Die Zumischrate wird am Zumischer oder Pumpenvormischer eingestellt und variiert – je nach Schaummitteltyp, Brandart, Brandgut und eingesetztem Gerät – zwischen 1 % bis 6 %. Bei Verwendung von Mehrbereichschaummittel als Netzmittel werden bis zu 1 % zugemischt.

© 2016 Fabrik chemischer Präparate von Dr. Richard Sthamer GmbH&Co. KG Impressum / Datenschutz | AGB