Probenahme von Schaum-Feuerlöschmitteln:

Probenehmer und -flasche müssen sauber und trocken sein. Zum Versand des Musters sollten nur neue Flaschen benutzt werden. Verwendet man gebrauchte Behälter, müssen diese mit viel Wasser gespült und gut getrocknet werden. Behälter, in denen sich vorher Wasch- oder Reinigungsmittel, Mineralölprodukte o.ä. befunden haben, dürfen nicht benutzt werden, da geringste Rückstände das Schaummittelmuster verfälschen. Getränkeflaschen etc. dürfen aus Sicherheitsgründen nicht verwendet werden (Verwechslungsgefahr). Für synthetische Schaummittel dürfen keine Blechverpackungen benutzt werden.
Bei Proteinschaummittel ist darauf zu achten, daß die Probeflasche vollständig gefüllt wird. Während des Transportes entstehender Schaum kann zu erhöhter Sedimentbildung führen. Dadurch können sich die Werte der Schaummittelprobe verändern.
Für eine umfassende Schaummittelanalyse werden mindestens 2 Liter Konzentrat benötigt. Muster unter 1 Liter können nicht vollständig untersucht werden. Bei vorgemischter Lösung (Premix) wird eine Mindestmenge von 10 Liter benötigt.
Bitte kennzeichnen Sie das Muster eindeutig. Teilen Sie uns beim Einsenden der Probe den Schaummitteltyp, die verwendete Zumischrate und den Empfänger des Analyseberichts mit. Soll der Bericht in englischer Sprache erstellt werden bitten wir um vorherige Mitteilung.
Das Untersuchungsergebnis der Schaummittelprobe bezieht sich ausschließlich auf das uns überlassene Muster.
Weitergehende Informationen zur Probenahme finden Sie im Technischen Merkblatt Probenahme von Schaum-Feuerlöschmitteln
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